Morgen in Katar

von Theresia Walser Fotos
Fotos: Ute Vogel, Andreas Heinze Montage: Ute Vogel, René Frampe

Fotos: Ute Vogel, Andreas Heinze           Montage: Ute Vogel, René Frampe

Ein Zug macht eine Notbremsung – ein Mensch hat sich davor geworfen. „Personenschaden“ nennt das die Bahn. „Unsere Weiterfahrt wird sich auf unbestimmte Zeit verzögern“. Theresia Walser nimmt diese Situation zum Anlass für eine schwarze Komödie der Alltäglichkeiten. Der Großraumwagen wird zum Wartesaal, in dem eine Schicksalsgemeinschaft nicht nur über Taschen, sondern auch über sich selber stolpert. Hier, im Niemandsland, konfrontieren die sehr unterschiedlichen Reisenden einander mit ihren Plänen, Ängsten und Sorgen, mit versponnenen Reflexionen und abwegigen Lebenstheorien und produzieren einen Gesprächsteppich, der absurd ist, sehr komisch und manchmal anrührend. Und der Tod in Form der unsichtbaren Leiche sitzt immer mit im Abteil.

Unter der Regie von Hendrik Vogt zeigt Bühnlein brillant eine hintergründige Komödie der österreichischen Autorin Theresia Walser

Es spielen:
Architektin: Julia Bühler
Blonde Frau: Christiane Pöhler
Arnold: Robert Schumacher
Edith, seine Frau: Rosa Bellinghausen
Herr Bernhard: Thorsten Bullerjahn
Christian: Andreas Heinze
Geschäftsmann: Tobias Paul
Frau Wüntrop: Ute Vogel
Schaffner: Markus Kischka
Christa: Jana Standop
AraberIn: Catrin Schwandt-Petri

Regie: Hendrik Vogt
Assistenz: Daniela Kwiotek
Musik: Julius Richter

Herzlichen Dank für Support und Unterstützung: René Frampe

Premiere:
26.2.2016, Arkadas Theater Köln

Weitere Aufführungen:
27. + 28.2.2016, Arkadas Theater Köln
11. + 12.03.2016, Theas Theater, Bergisch Gladbach
09.04.2016 RÜ-Bühne, Essen

Juni 2015

Alle zwei bis drei Produktionen suchen wir uns einen neuen Regisseur/Regisseurin. Wir halten es da wie die Berliner Philharmoniker – die Entscheidung wird demokratisch getroffen – nur bei uns gehts schneller. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir seit März nun mit Hendrik Vogt zusammenarbeiten. Wir danken Michal Nocon für die wunderbare Zeit mit ihm, für Schweiß, Blut, Tränen und viele Fehler, die wir machen durften („Fehler sind Geschenke“). Wir winken ihm mit einem fröhlichen ‚Fach‘ hinterher und hoffen noch auf viele Wodka Abende. „Das Schwein muss im Körper bleiben“.

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April 2015

Ähem, die Sommerpause hat etwa länger gedauert …. aber nun stehen wir schon in den Startlöchern für die nächste Produktion: Morgen in Katar von Theresia Walser.

Und tadaa, wir haben uns auch schon neu sortiert und formiert und haben die Proben aufgenommen. Aus politischen, administrativen, und logistischen Gründen wird die Premiere allerdings nicht vor Februar 2016 stattfinden.

März 2014

Wir freuen uns sehr, dass wir beim 6. Theaterfestival Rhein-Erft mit „Yvonne, die Burgunderprinzessin unter den drei Nominierten für die beste Produktion waren. Besonders hervorgehoben hat die Jury den Mut, sich für ein solch sperriges und politisches Stück zu entscheiden, die hervorragende Regie, die Ensembleleistung und auch die Ausstattung (Bühnenbild und Kostüm).

Yvonne die Burgunderprinzessin

Yvonne ist hässlich. Und träge. Und stumm. Warum nur verliebt sich der Prinz des Königreichs Burgund ausgerechnet in sie und will sie gar heiraten? Aus Überdruss? Provokation? Rebellion? Yvonne wirkt so schüchtern, so still und schafft es doch, durch ihre reine Anwesenheit den Alltag, das Rollenverständnis und das Gleichgewicht der höfischen Gesellschaft zu erschüttern. Wer verbirgt sich wirklich hinter den Fassaden des Königpaares und seiner Bediensteten?

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Bühnlein brillant zeigt eine böse Groteske des polnischen Autors Witold Gombrowicz, in der gesellschaftliche Normen, Ideologien und Konventionen aufgedeckt und ad absurdum geführt werden. Eine Thematik, die nicht nur bei Hofe brisant ist …

Premiere:
24.1.2014 | 19:30 Uhr, Bürgerhaus Kalk Köln

Weitere Aufführungen:
25.01.2014 | 19:30 Uhr, Bürgerhaus Kalk, Köln
15.03.2014 | 20 Uhr, Theas Theater, Bergisch Gladbach
29.03.2014 Eingeladen zum 6. Theaterfestival Rhein-Erft, Brühl
05.04.2014 | 20 Uhr, Theas Theater, Bergisch Gladbach
03.05.2014 | 20 Uhr Theater 99, Aachen

Yvonne, die Burgunderprinzessin

von Witold Gombrowicz Fotos
Foto: Stefan Pöhler

Foto: Stefan Pöhler

Nominiert für bestes Stück beim 6. Theaterfestival Rhein-Erft 2014

Yvonne ist hässlich. Und träge. Und stumm. Warum nur verliebt sich der Prinz des Königreichs Burgund ausgerechnet in sie und will sie gar heiraten? Aus Überdruss? Provokation? Rebellion? Yvonne wirkt so schüchtern, so still und schafft es doch, durch ihre reine Anwesenheit den Alltag, das Rollenverständnis und das Gleichgewicht der höfischen Gesellschaft zu erschüttern. Wer verbirgt sich wirklich hinter den Fassaden des Königpaares und seiner Bediensteten?

Bühnlein brillant zeigt eine böse Groteske des polnischen Autors Witold Gombrowicz, in der gesellschaftliche Normen, Ideologien und Konventionen aufgedeckt und ad absurdum geführt werden. Eine Thematik, die nicht nur bei Hofe brisant ist …

Es spielen:
Yvonne: Vera Gillessen
König Ignaz: Robert Schumacher
Königin Margarethe: Rosa Bellinghausen
Prinz Philipp: Andreas Heinze
Kammerherr: Julia Bühler
Isa, eine Hofdame: Christiane Pöhler
Zyprian, ein Freund des Prinzen: Christian Marchewka
Die Tanten Yvonnes: Ursula Blees, Gilda Korzen
Valentin, ein Diener: Ute Vogel

Regie: Michal Nocon
Assistenz: Martina Karin Schwarzbach
Technik: Alexandra Kann
Bühne: Stefan Pöhler

Premiere:
24.1.2014 | 19:30 Uhr, Bürgerhaus Kalk Köln

Weitere Aufführungen:
25.01.2014 | 19:30 Uhr, Bürgerhaus Kalk, Köln
15.03.2014 | 20 Uhr, Theas Theater, Bergisch Gladbach
29.03.2014 Eingeladen zum 6. Theaterfestival Rhein-Erft, Brühl
05.04.2014 | 20 Uhr, Theas Theater, Bergisch Gladbach
03.05.2014 | 20 Uhr Theater 99, Aachen

März 2012

Premiere 30. März 2012, Arkadas Theater/Bühne der Kulturen, Köln.
Weitere Aufführungen im Arkadas und Theas Theater, Bergisch Gladbach
mehr Infos: ->

Helges Leben

Helges Leben

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung unserer Produktion bei:
Rechtsanwalt Bruno Herrmann / Actors`Studio Pulheim e. V., Rheinklang Media GmbH, Tobias Paul, Sabine Schäpermeier, Stefan Stocker, Sabine Volmert

Helges Leben

von Sibylle Berg Fotos
Foto: Sabine Schäpermeier Montage: Ute Vogel

Foto: Sabine Schäpermeier    Montage: Ute Vogel

„So eine kleine Sache kann das Leben doch nicht gewesen sein“, sagt Helge gegen Ende seines Lebens und des Theaterabends. Von den Eltern nicht geliebt, glücklos bei den Frauen und im Job, verlassen im Altersheim – noch nicht mal seine treue Begleiterin, die Angst, mag ihn.

In einer entvölkerten Welt buchen ein Tapir und seine tierische Runde die Vorführung eines „ganz normalen Menschenlebens“ zur Partykeller-Unterhaltung. Gott und Tod – degradiert zu geschäftstüchtigen Entertainern – inszenieren die Biografie des Verlierers Helge in vier Akten, Werbepausen inklusive. Traurig ist das und sehr bitter, müsste man nicht ständig lachen, ob der tragischen Komik, der frechen Dialoge und der unerwarteten Show-Einlagen.
Warnung: Nichts für Depressive und auch nicht ganz jugendfrei!

Es spielen: Rosa Bellinghausen, Des Bhatt, Andreas Heinze, Robert Schumacher, Karin Siefert, Ute Vogel

Regie: Michal Nocon
Assistenz: Alma Gusta
Technik: Alexandra Kann

Premiere:
Freitag, 30. März 2012, Arkadas Theater, Köln

Weitere Aufführungen:
31. März 2012, Arkadas Theater, Köln
28. + 29. April 2012, Theas, Bergisch Gladbach

Funkenflug

von Tena Stivicic Fotos
Foto: Monika Sandel

Foto: Monika Sandel

Ein Flughafen im Schneesturm. Die Passagiere sitzen fest. Der Zufall führt die Schriftstellerin Clara mit ihrer Jugendliebe Martin zusammen. Alles scheint wieder möglich … Zana und Toni, beide Alkoholiker, müssen sich mit ihren Dämonen auseinandersetzen und unliebsamen Wahrheiten ins Auge sehen. Olivia, die ihren Sohn in Miami überraschen will und die Russin Olga, die sich im fernen Amerika eine bessere Zukunft erhofft, werden für kurze Zeit zu einer Schicksalsgemeinschaft. Auch das Flug- & Flughafenpersonal erlebt in dieser Ausnahmesituation eigene Probleme und Neurosen und die der anderen.

In „Funkenflug“, einem Stück der kroatischen Autorin Tena Štivicic, zeigt das Ensemble Bühnlein brillant die Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste von unerwartet aus der Hektik des Alltags gerissenen Menschen.

Es spielen: Rosa Bellinghausen, Andreas Heinze, Ute Hübner, Oliver Lukac, Andreas Metzen, Christiane Pöhler, Stephanie Resky, Robert Schumacher, Ute Vogel

Regie: Corinna Nilson
Technik: Alexandra Kann

Premiere:
Freitag, 10.9.2010, Bürgerhaus Kalk, Köln

Weitere Aufführungen:
12.September 2010, Bürgerhaus Kalk, Köln
5. + 6. November 2010, Theas, Bergisch Gladbach
14. + 15. Januar 2011, Theater im Hof, Köln

Die Kriegsberichterstatterin

von Theresia Walser Fotos
Foto: Monika Sander

Foto: Monika Sandel

– Nebenan tobt das Grauen und wir sitzen im Garten –
Das jährliche Betriebsfest im Garten von Direktor Fütterer, dem Leiter eines Sprachinstituts, steht an. Die Mitarbeiter warten auf die Auszeichnungen und jeder intrigiert gegen jeden. Das Küken der Firma, Iris Schwerdtfeger und Frau Mückenmüller sprechen ausgiebig dem Alkohol zu. Herr Mückenmüller und Frau Fütterer verbindet nicht nur ein Arbeitsverhältnis. Frau Kanopke kann kaum ihre spitze Zunge hüten, ihr Partner Herr Jossi seinen Hunger nicht stillen. Und Frau Dr. Sommer fürchtet nicht nur Schmutz, sondern auch die anderen. Der ganz normale Wahnsinn bis dann plötzlich …

Das Ensemble „Bühnlein Brillant“ zeigt den wahren Abgrund in Nachbars Garten.

Besetzung
Bernd Fütterer: Robert Schumacher
Beate Fütterer: Rosa Bellinghausen
Susanne Mückenmüller: Ute Vogel
Robert Mückenmüller: Andreas Heinze
Helga Kanopke: Christiane Pöhler
Herr Jossi: Oliver Lukac
Iris Schwerdtfeger: Stephanie Resky
Frau Dr. Sommer: Ute Hübner

Regie: Corinna Nilson
Technik: Asmo
Text Support, Kritik & Unterstützung: Olli „Zliq“ Weber

Premiere: 1. Mai 2009 Arkadas Theater, Köln

Weitere Aufführungen:
2. + 3. Mai 2009, Arkadas Theater, Köln
16. + 17. Mai 2009, Bauhaus der Generationen, Köln
9.10. + 5.12. 2009, Theas Theater, Bergisch Gladbach
30. November 2009, Theater Freudenhaus im GREND, Essen

Die Bewerbung

Parabeln, aus dem Leben, auf das Leben, in der Tradition des absurden Kammerspiels eines Ionescos oder Becketts geschrieben und durch grotesk-witzige Moderationen und Improvisation verknüpft, führen den Betrachter in alptraumhafte Bürowelten, in unwirkliche Räume, die doch seltsam vertraut sind.

Die Bewerbung ist ein skurriles Lehrstück von der Qualitätsprüfung des Materials Mensch, ein manchmal 043_43_bzynischer, oft makabrer Blick hinter die Kulissen des Lebens. Mal hat die Bewerberin um den Posten des „Individualbeseitigers“ das falsche Geschlecht, mal ist der angehende „Kaprotinenkalkschüttler“ zu alt, weil er vierzig Jahre auf dem Flur des Personalbüros gewartet hat, im „Überwachungskeller“ droht das Leben kurzfristig an der Schnittstelle zwischen erstem Berufstag und Pensionierung außer Kontrolle zu geraten, und die „Gesellschaft zur progressiven Subordinierung des Mannes e.V.“ prüft die Lebensverhältnisse eines verklemmten Kandidaten direkt vor Ort.

Freunde des schwarzen Humors werden an diesem Vexierbild der Gesellschaft en miniature Gefallen finden, bleibt Ihnen doch das herzhafte Lachen ab und zu im Halse stecken und geht in ein leichtes Schaudern über. Aber keine Sorge, für „comical relief“ wird stets gesorgt.

Es spielen: Anett C. Coerper, Marcus Kirchhof, Stephanie Resky, Günter Schlanstedt, Ute Vogel, Zliq O.Weber, Gerd Wirtz
Regie: Corinna Nilson
Szenenbild: Jupp Wagner
Bühnenmeister: Peter Dickmeyer
Musik: Zliq O. Weber, T.J. May

Aufführungen 2006 im Theater Tiefrot, Comedia, Theater im Hof

Facts

Die Gruppe formierte sich 2005 aus Absolventen diverser Inszenierungeskurse der Comedia, und arbeitete bis 2010 unter der Regie von Corinna Nilson, von 2011 bis 2014 unter der Regie von Michal Nocon, 2015/16 unter der Regie von Hendrik Vogt. Seit 2017 arbeiten wir mit Nada Kokotovic.
Wir entscheiden nahezu basisdemokratisch und produzieren unsere Stücke komplett selber. Die künstlerische Leitung der Produktionen liegt jeweils in den Händen der professionellen Regie.

Rosa Bellinghausen

rosaZweite beim Vorlesewettbewerb in der Grundschule! Zwei Jahre Jazztanz, diverse Stimmlagen in diversen Chören, Gesangsunterricht, Schauspielausbildung bei der Comedia Colonia. Abschlussprojekt „Damenorchester mit Herr“, frei nach Jean Anouilh. Eineinhalb Jahre auf verschiedenen Bühnen als Ensemblemitglied bei Sauve qui peut mit den Stücken „Damenorchester mit Herr“ und „Einsteigen. Türen schließen“
2004-2006 Ensemblemitglied bei Theater Treibgut. 2004/2005 mit dem Stück „Schlafzimmergäste“ von Alan Ayckbourn ‚on tour‘. 2006 Gräfin Almaviva und Marceline in „Der tollste Tag“, frei nach Peter Turrini. 2011: Frau Grollfeuer in einer gekürzten Fassung von „Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos“ von Werner Schwab. Seit 2008 Ensemblemitglied bei Bühnlein brillant: Frau Fütterer in „Die Kriegsberichterstatterin“; Olivia und Lena in „Funkenflug“; Frau Tod und Helges Angst in „Helges Leben“; Königin Margarethe in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“; Edith in „Morgen in Katar“.

Julia Bühler

juliaGebürtige Haanerin. Auf die erste Bühnenerfahrung als einer der Sieben Zwerge in der Grundschule, folgte in der weiteren Schullaufbahn die Rolle der Wahrsagerin im Theaterstück „Wir sind noch einmal davongekommen“ von Thornton Wilder unter der Regie von Brigitte Balacescu. Nach verschiedenen Schauspielkursen, unter anderem an der Hochschule Münster, bei Acting People in Berlin und an der First Take Schauspielschule Köln, seit 2014 wieder zurück auf die Bühne bei Bühnlein brillant. Kammerherr in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“; Architektin in „Morgen in Katar“.

Thorsten Bullerjahn

thorstengeboren 1963 in Neumünster, aufgewachsen in Flensburg, hat schon früh sein Herz für das Possenspiel und den Hang zur Verkleidung entdeckt. Daher war seine Berufswahl „Soldat“ ein für ihn logischer, für seine Umwelt ein kaum nachvollziehbarer Schritt. Doch erst nach knapp 30 Jahren wuchs der Wunsch in ihm, seine „Talente“ dem breiten Publikum zugänglich zu machen. Geprägt durch die Jahre der einseitigen Sozialisierung wagte er den Schritt, wie so viele, an die Comedia. Die Ausbildung fand im Januar 2013 mit dem Absolventenstück „Fischfutter“ von Wilfried Happel unter der Leitung von Markus (Makke) Schneider ihr erfolgreiches Ende. Angetan von der Freude, die ihm die Auftritte gaben, suchte er neuen Herausforderungen, die er 2014 im Stück „Katzelmacher“ von R. W. Fassbender unter der Leitung von Burghard Braun fand. Herr Bernhard in „Morgen in Katar“

Andreas Heinze

andreasEin echter 68er, geboren in der Stadt, die es eigentlich nicht gibt, Bielefeld. Man könnte jetzt glauben ich sei Teil der Verschwörung. Von daher stellt sich die Frage, ob man den folgenden Worten überhaupt glauben schenken kann. Nämlich, dass ich die Schauspielkurse der Comedia abgeschlossen habe und dort im „Eden Hotel“ unter der Regie von J. Albrecht auf der Bühne stand. Ebenfalls fraglich – war ich wirklich ein Tom in Electronic City? Und gibt es die Impro-Gruppe Nagelstudio Blasewitz unter der Leitung von M. Chebabi, der ich angehöre, wirklich oder ist dies eine weitere falsche Fährte?
Spielte definitiv Robert Mückenmüller in „Die Kriegsberichterstatterin“; Martin Grey in „Funkenflug“; Schnapphamster und Helge in „Helges Leben“; Prinz Philip in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“; Christian in „Morgen in Katar“.

Markus Kischka

markusGeboren 1983 in Neustadt hat es ihn beruflich ins Rheinland verschlagen. Seine ersten Theatererfahrungen sammelte er bei verschiedenen Theaterprojekten während der Schulzeit. Er spielte verschiedene Rollen in einem multimedialen Theaterprojekt als Beitrag zum europäischen Jahr der Sprachen. Darüber hinaus ist er als Reporter und Moderator für den Lokalfunk tätig. Seit 2015 ist er nun Mitglied im Ensemble von Bühnlein brillant. Spielt den Schaffner in „Morgen in Katar“.

Tobias Paul

tobiasIn den 80er und 90er Jahren Mitglied der Schul-Theatergruppe mit diversen Aufführungen (u. a. ‚Die Kleinbürgerhochzeit‘ von Brecht, Goethes ‚Urfaust‘). Nach einer kurzen Auszeit von 20 Jahren dann ab 2011 Durchlauf des Comedia Schauspieltrainings, 2013 als Killer in einer Bühnenfassung von Aki Kaurismäkis ‚I hired a contract killer‘, 2014 als Feuerwehrhauptmann Beatty in ‚Fahrenheit 451′, beides unter Regie von Anja Schöne.
2015 Gründungsmitglied der freien Theatergruppe Montagsproduktion mit der Weltpremiere des Stückes ‚Nackt‘. Dem Ruf der Brillanten konnte ich mich nicht entziehen und da bin ich nun! Spielt den Geschäftsmann in „Morgen in Katar“.

Christiane Pöhler

christiane2000-2002 Schauspieltraining bei der Comedia Abschlussprojekt: Kalonike in „Lysistrata“ von Aristophanes; 2002 Emma in „Stromaufwärts“ von Alan Ayckbourn, Regie: Sylvia Oltmanns; 2003 Olivia in „Was ihr wollt“, von William Shakespeare, Regie: Heinz Neumann; 2004 Susanna in „Schlafzimmergäste“ von Alan Ayckbourn, Regie: Sylvia Oltmanns; 2006/07 Bazillus und Don Guzmann in „Der tollste Tag“ von Peter Turrini, Regie: Rainer Conrad; Helga Kanopke in „Die Kriegsberichterstatterin“; Clara Bello in „Funkenflug“; Isa in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“; Blonde Frau in „Morgen in Katar“.

Robert Schumacher

robertgeboren 1960 in Boostedt, dort mit 9 Jahren als Josef an der Seite von Maria im Schultheater aufgetreten. Dieses Erlebnis führte geradewegs in ein Physikstudium. Das Leben führte mich mit Zwischenstationen in Marburg und Mannheim 1995 nach Köln mit Zwischenaufenthalten in St. Gallen und Sofia. Nach über 30 Jahren Bühnenabstinenz dann der Neuanfang mit dem Durchlauf der Comedia Kurse in Köln.
Der Mann mit der Stimme im Ohr
in John von Düffels „Balkonszenen“, Regie Jürgen Albrecht; Bernd Fütterer in „Die Kriegsberichterstatterin“; Toni in „Funkenflug“; Reh und Helmut in „Helges Leben“; König Ignaz in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“; Arnold in „Morgen in Katar“.

Jana Standop

janaGeboren in Wuppertal. Stürmt seit 14 Jahren, die Bretter die, die Welt bedeuten. Beginnt im Jahr 2009 ihr Bachelor-Studium der Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück in Lingen. Vor dem Studium schauspielerisch im Kulturzentrum Börse bei den Sieben Todsünden tätig, Mitglied im Taltontheater, Haremsdame in der Oper „Iphigenie auf Tauris“, Schauspieltraining im Movimiento bei Franciso Mamani. Weitere schauspielerische Erfahrungen folgen im Studium: Monolog: Sabine aus „Push up“, Roland Schimmelpfennig, Jeanne Darc in „Jeanne oder die Lerche“, Johanna in Felix Mitterer: „Johanna und die Erfindung die Nation.“ Neben dem Studium Mitglied in der Improgruppe Knopfdruck und bühnentätig im Studienprojekt „Hair- Das Musical.“ Freut sich nun als Brillant mit den anderen Brillanten auf der Bühne zu leuchten. Spielt Christa in „Morgen in Katar“.

Ute Vogel

uteDer ersten öffentlichen Auftritt mit 5 Jahren endete beim Gedichtaufsagen in einem Fiasko. Dem folgte der Entschluss, die künstlerischen Fähigkeiten als Designerin auszuleben. Zum Millenium die ersten Schritte auf der Theaterbühne gewagt und dort die große Leidenschaft entdeckt. Durchlauf des Comedia Schauspieltrainigs. Weiterführender Unterricht bei Jürgen Albrecht, Improvisationsworkshop bei Keith Johnstone.
2008 Teilnahme an dem Projekt „Serie Deutschland“ von Hofmann & Lindholm. 2011 „Der entkommene Aufstand“, eine Produktion von Schorsch Kamerun im Schauspiel Köln. Seit 2011 regelmäßig vor der Kamera für „Recht so“, eine Rubrik in der Sendung auto mobil/VOX.
Alexandra in John von Düffels „Balkonszenen“, Regie Jürgen Albrecht. Seit 2005 bei Bühnlein brillant. Frl. Kayserling und Moderation in „Die Bewerbung“, Susanne Mückenmüller in „Die Kriegsberichterstatterin“ Chérie und Brenda in „Funkenflug“; Frau Gott und Tina in „Helges Leben“; der stumme Diener Valentin in „Yvonne, die Burgunderprinzessin“; Frau Wüntrop in „Morgen in Katar“.

Hendrik Vogt

hendrik1986 geboren in Hannover. Von 2006-2010 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Engagements als Schauspieler unter anderem am Schauspiel Frankfurt, am Theater Koblenz sowie an verschiedenen Autoren- und freien Theatern. Seit 2009 verschiedene Arbeiten für Film, Fernsehen und Hörfunk. Festes Ensemblemitglied an den Wuppertaler Bühnen von 2010-2013. In diesem Zeitraum war er in knapp 20 verschiedenen Inszenierungen zu sehen. 2014 auf Tour mit seinem Soloabend „Novecento- Die Legende vom Ozeanpianisten“. Er unterrichtet Schauspiel und Improvisation an verschiedenen Einrichtungen. Außerdem leitet er seit 2015 die Film- und Medienproduktion „Light Bridge Production“ in Potsdam Babelsberg. Mehr infos unter www.hendrik-vogt.de

Daniela Kwiotek

danielaAssistenz

Erste musikalische Schritte ging Daniela Kwiotek an der Rheinischen Musikschule in Köln. 2004 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof.’in Pick-Hieronimi und Prof. Görgen. Sie wirkte in zahlreichen Opern, Musicals und Theaterstücken mit, z. B. „Le nozze di Figaro“, „Hänsel und Gretel“, „Madame Butterfly“, „Anatevka“, „Bernarda Albas Haus“ usw. und arbeitete mit Künstlern wie Mirella Freni, Thomas Hampson, Anja Harteros und Gabriele Schnaut. Sie ist Mitglied der Rheinischen Kammeroper, des Eifeler Musiktheaters und des Ensembles „Theater Abgelehnt”. Überdies führte sie ihre rege Konzerttätigkeit bereits nach Sankt Petersburg, Polen, Wien und Washington. Ihr Studium als Kulturmanagerin ermöglichte ihrBlicke hinter die Kulissen. Dort wirkte sie bereits in verschiedenen Positionen, z. B. als Regie- und Produktionsassistentin, Projektmanagerin und Redaktionsassistentin.
Daniela war unsere fabelhafte Regieassistentin bei „Morgen in Katar“