Pause 2018

Leider haben sich alle unsere Wiederaufnahmepläne für Hysterikon zerschlagen. Unsere Wunschtermine wollten nicht so recht mit den Terminen bei möglichen Auftrittsorten zusammenpassen.

Nun denn, wir sind im Pausenmodus, manch einer weilt noch im Urlaub oder ist auf längerer Reise und theoretisch lesen wir auch schon Stücke für die nächste Produktion.Die Katze auf der warmen Heizung

Lasst die Heizung mal auf 3 stehen. 😉

 

Hysterikon – Zwischenmeldung

Wir haben nun fünf gefühlt ausverkaufte Vorstellungen gespielt und es war grandios. Das Feedback ist sehr positiv, die Leute mögen das Stück und die Inszenierung. Unsere Dernière spielen wir am 21. April in Essen in der Rü-Bühne. Bitte reserviert Euch beim Theater Karten, wenn ihr kommen wollt.

 

2017: wir fangen an

Nach einer sehr langen Pause haben wir uns nun endlich wieder sortiert. Wir haben einen neuen Proberaum gefunden, haben uns nach viel Leserei für ein Stück entschieden und haben eine neue Regisseurin: Wir sind sehr begeistert, dass Nada Kokotovic mit uns arbeiten möchte.

Nada KokotovicNada ist in Kroatien geboren. Sie studierte Klassisches und Modernes Ballett, Film- und Theaterregie sowie Philosophie in Zagreb. Sie arbeitete als Tänzerin und Choreographin mit namhaften Komponisten (Maderna, Stockhausen, Kelemen). Sie arbeitete mit George Balanchine am NY City Ballet und am Off Off Broadway und inszenierte an der New York State Opera. Sie führte das „Choreodrama“ als neue theatralische Form ein und realisierte seither über hundert Produktionen. Mit Ljubisa Ristic gründete Sie das multiethnische, multilinguale Theater-Projekt KPGT, mit Tourneen durch Jugoslawien, Mexico, USA, Australien und Europa.
Der Krieg in Jugoslawien und der politische Zerfall ihrer Heimat zwang die überzeugte Weltbürgerin zum jähen Abbruch ihrer Karriere in diesem Sprach- und Kulturraum. 1992 emigrierte Nada Kokotovic nach Deutschland. Trotz des schmerzlichen Verlusts von Sprache, langjährigen Freunden und Kollegen blieb ihre Schaffenskraft ungebrochen.
Als freie Regisseurin und Choreographin brachte sie eigene Produktionen heraus und gründete zusammen mit ihrem künstlerischen Partner und Lebensgefährten Nedjo Osman 1996 das Theater TKO (Theater Kokotovic Osman)  in Köln.
Außerdem war und ist sie als Gastregisseurin an verschiedenen Bühnen engagiert u.a. Theater und Orchester Heidelberg, Pfalztheater Kaiserslautern, Stadttheater und Rathausoper Konstanz, Tanzforum Köln, Schloßtheater Moers, Landestheater Tübingen, Staatstheater Saarbrücken, Oper Stuttgart, Sommertheater Überlingen, Mainfranken Theater Würzburg, Opernhaus Zürich, National Theater Rijeka, Kroatien usw.

Wir sind überzeugt, dass wir sehr viel von ihr lernen werden und sie eine neue Farbe und Qualität in unsere Produktion bringen wird. Die erste gemeinsame Probe war schon ein vielversprechender Einstieg.

Spielen werden wir Hysterikon von Ingrid Lausund. Die ehemalige Hausautorin und Regisseurin des Deutschen Schauspielhaus Hamburg ist u. a. auch die Autorin der TV-Serie „Tatortreiniger“. Feine, scharfe Dialoge, skurriler Humor – ganz unsere Linie.

„Die Welt als Supermarkt. Spaghetti für 1,99, Spülschwämmchen im Sonderangebot und die Suche nach einem Leben mit zehn Prozent mehr Inhalt. Links im Regal Tomaten, die bezahlen Sie bar. Karrieren finden sie weiter oben, zwischen Intrige und Verrat. Indische Räucherstäbchen gleich bei den Menopausen. Unten die sogenannte Bückware. Je tiefer, desto billiger. Hält das Rückgrat biegsam. Wieviel haben sie noch auf dem Konto? Reichts noch für die große Liebe, oder besser doch das blonde Sonderangebot? Wie läuft ihre Beziehung? Mehr auf ihre Kosten, mehr auf seine? Wer zahlt drauf? Der Kassierer zuckt mit den Achseln und kassiert. Abgerechnet wird am Schluß. Greifen Sie zu! Denn für jede verpaßte Gelegenheit gibts eine Abbuchung von der LifeCard. Eine fulminante Revue aus dem satten Konsumentenleben! „ [Suhrkamp Theater Verlag]

Die Premiere haben wir für Mitte März 2018 anvisiert.
In den kommenden Monaten werden wir Euch hier, auf Facebook und Instagram über die Proben auf dem Laufenden halten.

Was bisher geschah

So ganz tatenlos waren wir im letzten Jahr nicht.

Thorsten hat im Herbst bei der Produktion „Glaube, Liebe Hoffnung“ vom Ensemble Basdaa mitgespielt.

Robert ist inzwischen Youtubestar 😉 , er spielte einen Bankberater im Musikvideo von Pulsmacher und ist an einigen Kurzfilmprojekten beteiligt. (Links folgen)

Andreas arbeitet weiterhin mit seinem Impro-Ensemble Nagelstudio Blasewitz, sie haben sich im Frühjahr einen Workshop mit Patti Stiles gegönnt, Auftritte sind in der Planung.

Ute war beim Kulturcamp der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und hat an einem Workshop zum Thema  „Essen und Performance“ bei Malte Pfeiffer teilgenommen. Sie hat dazu gebloggt.

Wir alle haben in den letzten Monaten eine Menge Stücke gelesen und haben uns nun für eins entschieden, wir haben eine neue Regisseurin und einen neuen Proberaum. Anfang Juni beginnen wir mit den Proben. Dazu demnächt mehr.

12 von 12

An jedem 12. eines Monats gibt es die Fotoaktion 12 von 12 – initiiert von Caroline Götze aka Draußen nur Kännchen: Menschen dokumentieren ihren Tag in zwölf Fotos, wahlweise auf Instagram oder im Nachklapp auf ihrem Blog. Am 12. März haben wir gespielt und Ute hat den Tag auf ihrem Blog mit 12 von 12 dokumentiert.

Markus Kischka

markusGeboren 1983 in Neustadt hat es ihn beruflich ins Rheinland verschlagen. Seine ersten Theatererfahrungen sammelte er bei verschiedenen Theaterprojekten während der Schulzeit. Er spielte verschiedene Rollen in einem multimedialen Theaterprojekt als Beitrag zum europäischen Jahr der Sprachen. Darüber hinaus ist er als Reporter und Moderator für den Lokalfunk tätig. Seit 2015 ist er nun Mitglied im Ensemble von Bühnlein brillant. Spielt den Schaffner in „Morgen in Katar“.

Jana Standop

janaGeboren in Wuppertal. Stürmt seit 14 Jahren, die Bretter die, die Welt bedeuten. Beginnt im Jahr 2009 ihr Bachelor-Studium der Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück in Lingen. Vor dem Studium schauspielerisch im Kulturzentrum Börse bei den Sieben Todsünden tätig, Mitglied im Taltontheater, Haremsdame in der Oper „Iphigenie auf Tauris“, Schauspieltraining im Movimiento bei Franciso Mamani. Weitere schauspielerische Erfahrungen folgen im Studium: Monolog: Sabine aus „Push up“, Roland Schimmelpfennig, Jeanne Darc in „Jeanne oder die Lerche“, Johanna in Felix Mitterer: „Johanna und die Erfindung die Nation.“ Neben dem Studium Mitglied in der Improgruppe Knopfdruck und bühnentätig im Studienprojekt „Hair- Das Musical.“ Freut sich nun als Brillant mit den anderen Brillanten auf der Bühne zu leuchten. Spielt Christa in „Morgen in Katar“.

Hendrik Vogt

hendrik1986 geboren in Hannover. Von 2006-2010 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Engagements als Schauspieler unter anderem am Schauspiel Frankfurt, am Theater Koblenz sowie an verschiedenen Autoren- und freien Theatern. Seit 2009 verschiedene Arbeiten für Film, Fernsehen und Hörfunk. Festes Ensemblemitglied an den Wuppertaler Bühnen von 2010-2013. In diesem Zeitraum war er in knapp 20 verschiedenen Inszenierungen zu sehen. 2014 auf Tour mit seinem Soloabend „Novecento- Die Legende vom Ozeanpianisten“. Er unterrichtet Schauspiel und Improvisation an verschiedenen Einrichtungen. Außerdem leitet er seit 2015 die Film- und Medienproduktion „Light Bridge Production“ in Potsdam Babelsberg. Mehr infos unter www.hendrik-vogt.de