2017: wir fangen an

Nach einer sehr langen Pause haben wir uns nun endlich wieder sortiert. Wir haben einen neuen Proberaum gefunden, haben uns nach viel Leserei für ein Stück entschieden und haben eine neue Regisseurin: Wir sind sehr begeistert, dass Nada Kokotovic mit uns arbeiten möchte.

Nada KokotovicNada ist in Kroatien geboren. Sie studierte Klassisches und Modernes Ballett, Film- und Theaterregie sowie Philosophie in Zagreb. Sie arbeitete als Tänzerin und Choreographin mit namhaften Komponisten (Maderna, Stockhausen, Kelemen). Sie arbeitete mit George Balanchine am NY City Ballet und am Off Off Broadway und inszenierte an der New York State Opera. Sie führte das „Choreodrama“ als neue theatralische Form ein und realisierte seither über hundert Produktionen. Mit Ljubisa Ristic gründete Sie das multiethnische, multilinguale Theater-Projekt KPGT, mit Tourneen durch Jugoslawien, Mexico, USA, Australien und Europa.
Der Krieg in Jugoslawien und der politische Zerfall ihrer Heimat zwang die überzeugte Weltbürgerin zum jähen Abbruch ihrer Karriere in diesem Sprach- und Kulturraum. 1992 emigrierte Nada Kokotovic nach Deutschland. Trotz des schmerzlichen Verlusts von Sprache, langjährigen Freunden und Kollegen blieb ihre Schaffenskraft ungebrochen.
Als freie Regisseurin und Choreographin brachte sie eigene Produktionen heraus und gründete zusammen mit ihrem künstlerischen Partner und Lebensgefährten Nedjo Osman 1996 das Theater TKO (Theater Kokotovic Osman)  in Köln.
Außerdem war und ist sie als Gastregisseurin an verschiedenen Bühnen engagiert u.a. Theater und Orchester Heidelberg, Pfalztheater Kaiserslautern, Stadttheater und Rathausoper Konstanz, Tanzforum Köln, Schloßtheater Moers, Landestheater Tübingen, Staatstheater Saarbrücken, Oper Stuttgart, Sommertheater Überlingen, Mainfranken Theater Würzburg, Opernhaus Zürich, National Theater Rijeka, Kroatien usw.

Wir sind überzeugt, dass wir sehr viel von ihr lernen werden und sie eine neue Farbe und Qualität in unsere Produktion bringen wird. Die erste gemeinsame Probe war schon ein vielversprechender Einstieg.

Spielen werden wir Hysterikon von Ingrid Lausund. Die ehemalige Hausautorin und Regisseurin des Deutschen Schauspielhaus Hamburg ist u. a. auch die Autorin der TV-Serie „Tatortreiniger“. Feine, scharfe Dialoge, skurriler Humor – ganz unsere Linie.

„Die Welt als Supermarkt. Spaghetti für 1,99, Spülschwämmchen im Sonderangebot und die Suche nach einem Leben mit zehn Prozent mehr Inhalt. Links im Regal Tomaten, die bezahlen Sie bar. Karrieren finden sie weiter oben, zwischen Intrige und Verrat. Indische Räucherstäbchen gleich bei den Menopausen. Unten die sogenannte Bückware. Je tiefer, desto billiger. Hält das Rückgrat biegsam. Wieviel haben sie noch auf dem Konto? Reichts noch für die große Liebe, oder besser doch das blonde Sonderangebot? Wie läuft ihre Beziehung? Mehr auf ihre Kosten, mehr auf seine? Wer zahlt drauf? Der Kassierer zuckt mit den Achseln und kassiert. Abgerechnet wird am Schluß. Greifen Sie zu! Denn für jede verpaßte Gelegenheit gibts eine Abbuchung von der LifeCard. Eine fulminante Revue aus dem satten Konsumentenleben! „ [Suhrkamp Theater Verlag]

Die Premiere haben wir für Mitte März 2018 anvisiert.
In den kommenden Monaten werden wir Euch hier, auf Facebook und Instagram über die Proben auf dem Laufenden halten.

Was bisher geschah

So ganz tatenlos waren wir im letzten Jahr nicht.

Thorsten hat im Herbst bei der Produktion „Glaube, Liebe Hoffnung“ vom Ensemble Basdaa mitgespielt.

Robert ist inzwischen Youtubestar 😉 , er spielte einen Bankberater im Musikvideo von Pulsmacher und ist an einigen Kurzfilmprojekten beteiligt. (Links folgen)

Andreas arbeitet weiterhin mit seinem Impro-Ensemble Nagelstudio Blasewitz, sie haben sich im Frühjahr einen Workshop mit Patti Stiles gegönnt, Auftritte sind in der Planung.

Ute war beim Kulturcamp der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und hat an einem Workshop zum Thema  „Essen und Performance“ bei Malte Pfeiffer teilgenommen. Sie hat dazu gebloggt.

Wir alle haben in den letzten Monaten eine Menge Stücke gelesen und haben uns nun für eins entschieden, wir haben eine neue Regisseurin und einen neuen Proberaum. Anfang Juni beginnen wir mit den Proben. Dazu demnächt mehr.

12 von 12

An jedem 12. eines Monats gibt es die Fotoaktion 12 von 12 – initiiert von Caroline Götze aka Draußen nur Kännchen: Menschen dokumentieren ihren Tag in zwölf Fotos, wahlweise auf Instagram oder im Nachklapp auf ihrem Blog. Am 12. März haben wir gespielt und Ute hat den Tag auf ihrem Blog mit 12 von 12 dokumentiert.

Rosen vom Intendanten

Rose vom Intendanten des Theas Theater

Das ganz besondere am Theas Theaterschule & Theater ist – abgesehen davon, dass es ein reizender Spielort mit einem wunderbaren, wertschätzenden Leiter und Team ist – dass der Intendant David Heitmann vor jeder Vorstellung eine kleine Rede vor dem Publikum hält und nach der ersten Vorstellung jeder Produktion das Ensemble Rosen von ihm bekommt.
Wir spielen nun schon seit 2009 die 5. Produktion dort. Und das immer wieder gerne. Danke David & Team!

Morgen in Katar im Theas Theater

Morgen in Katar , Theas Theater

Trotz Termintüddel mit der Technik, kurzfristigem krankheitsbedingtem Ausfall im Ensemble, was den spontanen Umbau einiger Szenen zur Folge hatte, war es laut Regisseur heute die bislang beste Vorstellung. Gut verkaufte Vorstellung mit einem wunderbaren Publikum.
Morgen folgt der zweite Streich im Theas Theater in Bergisch Gladbach.

Köln ist „abgespielt“

Nach einer überausverkauften Premiere und zwei sehr gut verkauften weiteren Vorstellungen, sind wir glücklich und froh, das Ding gewuppt zu haben. Danke an alle, die da waren!
Danke auch an das fabelhafte Team von der bühne der Kulturen und insbesondere der neuen Leitung.

Morgen in Katar, Bühne der Kulturen

In gut zwei Wochen geht es weiter im Theas Theaterschule & Theater in Bergisch Gladbach.

Probenwochenende in der Eifel

Zurück vom herrlichen Probenwochenende in der Eifel. Wir haben sehr gut gearbeitet, gut gegessen, hatten sehr viel Spaß und einen gemütlichen Abend am Kamin. Das Stück wurde noch ein bisschen gekürzt und komprimiert – leider blieb auch die Brombeermarmelade auf der Strecke – und eine Lösung für den Araber improvisiert, den wir nach langer Suche endlich gefunden, dann aber bald auch wieder verloren hatten. In gut fünf Wochen ist Premiere, wir schauen dem erwartungsfroh entgegen.

 

Yvonne die Burgunderprinzessin

Kritik: Yvonne die Burgunderprinzessin, Kölnische Rundschau

In einem Blümchenkleid sitzt sie da. Ihre brünetten Locken hängen ihr ungezähmt ins dreckige Gesicht. Die Mundwinkel sind schlapp herunter gezogen. Die Augen blicken dümmlich in alle Richtungen – von links nach rechts, von oben nach unten, ohne etwas Bestimmtes zu fixieren. Ihre Beine sind nach innen geknickt.

„Yvonne, die Burgunderprinzessin“ wurde am Samstagabend im Theas-Theater in Bergisch Gladbach von der Kölner Theatergruppe Bühnlein Brilliant aufgeführt. Die eigentlich hübsche Vera Gillesen spielt die Yvonne mit beeindruckender Mimik, die ihrer Figur Dummheit und Apathie verleiht.

Mehr lesen

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/3301666 ©2016

Bergische Landeszeitung, 17.03.2013

Nada Kokotovic

Nada Kokotovicist in Kroatien geboren. Sie studierte Klassisches und Modernes Ballett, Film- und Theaterregie sowie Philosophie in Zagreb. Sie arbeitete als Tänzerin und Choreographin mit namhaften Komponisten (Maderna, Stockhausen, Kelemen). Ende der 70er Jahre erhielt sie ein zweijähriges IREX- und Ford-Stipendium in den USA, wo sie mit George Balanchine am NY City Ballet arbeitete und am Off Off Broadway, wie an der New York State Opera inszenierte. Kokotovic führte das „Choreodrama“ als neue theatralische Form ein und realisierte seither über hundert Produktionen. Mit Ljubisa Ristic gründete Sie das multiethnische, multilinguale Theater-Projekt KPGT, mit Tourneen durch Jugoslawien, Mexico, USA, Australien und Europa. Der Krieg in Jugoslawien und der politische Zerfall ihrer Heimat zwang die überzeugte Weltbürgerin zum jähen Abbruch ihrer Karriere in diesem Sprach- und Kulturraum. 1992 emigrierte Nada Kokotovic nach Deutschland. Trotz des schmerzlichen Verlusts von Sprache, langjährigen Freunden und Kollegen blieb ihre Schaffenskraft ungebrochen.
Als freie Regisseurin und Choreographin brachte sie eigene Produktionen heraus und gründete zusammen mit ihrem künstlerischen Partner und Lebensgefährten Nedjo Osman 1996 das Theater TKO (Theater Kokotovic Osman) in Köln.
Zudem war und ist sie als Gastregisseurin an verschiedenen Bühnen engagiert, u.a. Theater und Orchester Heidelberg, Pfalztheater Kaiserslautern, Stadttheater und Rathausoper Konstanz, Tanzforum Köln, Schloßtheater Moers, Landestheater Tübingen, Staatstheater Saarbrücken, Oper Stuttgart, Sommertheater Überlingen, Mainfranken Theater Würzburg, Opernhaus Zürich, National Theater Rijeka, Kroatien usw.

2017 übernimmt sie die künstlerische Leitung von Bühnlein brillant.