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Die Kriegsberichterstatterin

Partyschreck mit Halbmaske (Kölnische Rundschau 22.5.2009, PDF)

Die Kriegsberichterstatterin - Vorankündigung


WDR, tipps & Termine

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Die Bewerbung - Vorankuendigung

Kölner Illustrierte 02/06
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stadtzauber 02/06
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UMJUBELTE DSE VON "KLÄFFENDE HAIE" VON ISRAEL HOROVITZ AM ARTHEATER KÖLN


Die "Barking Sharks" - das war der Name der Rockband von Sara, Eddie und Ted. Damals in den Siebzigern träumten sie im verschlafenen Fischerdorf Gloucester/USA von der großen Musikerkarriere. Doch dann ging Eddie nach New York, machte später in Berlin Karriere - und kehrt nun nach 25 Jahren "nach Hause" zurück.

Die Kölner Theatergruppe "Die Laiens" um Regisseurin Birgit Pacht zeigte im Artheater Köln am 21. April 04 eine wunderbar stimmige und bei allen anrührenden Momenten erfrischend unsentimentale deutschsprachige Erstaufführung von Israel Horovitz Stück KLÄFFENDE HAIE. Mit Witz, Tempo und großer Spielfreude gelang es, die bewegende Geschichte eines Mannes auf der Suche nach sich selbst zu erzählen. Starker Beifall für das große Ensemble (herausragend: Stephanie Resky und Markus Kirchhof) und die einfühlsame Regie.

Homepage Felix Bloch Erben - Verlag für Bühne, Film und Funk
www.felix-bloch-erben.de
Mai 2004

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Premiere von Theresia Walsers
"King Kongs Töchter" in der Comedia

VON OLIVER CECH

"Wer will dich hier schon in die Matratze sickern sehen?" Was ohnehin zu Ende gehen muss, das soll, finden die Altenpflegerinnen Berta, Carla Kölner

Premiere von Theresia Walsers "King Kongs Töchter" in der Comedia "Wer will dich hier schon in die Matratze sickern sehen?" Was ohnehin zu Ende gehen muss, das soll, finden die Altenpflegerinnen Berta, Carla und Meggi, zumindest glamourös zu Ende gehen. Folglich inszenieren sie den Tod ihrer Schützlinge als Abgang großer Hollywoodstars. Da tänzelt Fred Astaire beschwingt eine Treppe hinunter, die sich als ein wenig zu steil erweist. Da nimmt Bette Davis ein letztes Bad in einer Wanne, die sich als ein wenig zu tief erweist. Und am Abend vor dem 80. Geburtstag der alten Frau Tormann hat Mae West ihren Auftritt auf einem Sofa, das bald zur Bahre werden soll.

Tod und Verfall spielen auf zum Danse macabre in Theresia Walsers Greisenposse "King Kongs Töchter". Reichlich glattes Parkett für eine Laientruppe, möchte man meinen. Doch unter der Leitung von Birgit Pacht liefern "Die Laiens", der Schauspielkurs der Comedia, eine durchaus sehenswerte Inszenierung ab. Gelegentlich hakt es in den Übergängen, spielt das Ensemble ein wenig nebeneinander her, wirkt die Artikulation bemüht. Doch gelingen viele Szenen, und zwar gerade die stillen, nicht auf Turbulenz angelegten, ganz vortrefflich.

Offenkundig lebt und stirbt (wenn das Wortspiel erlaubt ist) dieses Stück ja mit der Glaubwürdigkeit der Alten. Walser, die selbst im Altenheim gearbeitet hat, führt ohne Gnade vor, wie physischer und geistiger Verfall den Menschen ins Absurde zwingt: "Sterben und sich selbst noch ähnlich sein wollen, das ist zu viel verlangt." Doch schlägt der Sarkasmus nicht um in Denunziation, gewinnen die gerupften Alten eine eigentümliche, sterbliche Würde. Diese delikate Balance kosten "Die Laiens" genussvoll aus, mit viel Gespür für Komik und einigem Sinn für den Schmerz dahinter. Und zuweilen entstehen - trotz der offensichtlich viel zu weiten Bühne der Comedia - hier Augenblicke von einer Prägnanz, wie man sie eher Profis zutrauen möchte. Berechtigter Applaus.


Kölner Stadtanzeiger 31.01.2002

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