King Kongs Töchter
von Theresia WalserSchauspiel in 13 Szenen
King
Kongs Töchter sind drei Pflegerinnen in einem Altenheim - und sie haben sehr
eigenwillige Vorstellungen von ihrem Beruf. Was zu Ende gehen muss, soll glamourös
zu Ende gehen - folgerichtig inszenieren sie den Tod ihrer Schützlinge als Szenen
großer Stars."Erstens sind die drei Altenpflegerinnen Serienmörder, die den ihnen anvertrauten Senioren bei runden Geburtstagen das Dasein beenden. Zweitens geht das nicht still und schonend vor sich, sondern die Opfer werden vorher noch als Hollywoodstars ausstaffiert. Drittens bedauern die drei angestellten Todesengel ihr verabscheuungswürdiges Tun nicht im mindesten und kommen am Ende völlig ungeschoren davon. Viertens ist all das auch noch zum Lachen. Wenn Theater mit Realität zu verwechseln wäre, müsste man sofort die Polizei rufen. Einerseits. Andererseits wäre ein Altersheim wie in Theresia Walsers Stück trotz aller damit verbundenen Risiken das Sterbeparadies des Jahres und auf unabsehbare Zeit ausgebucht. Vorzugsweise von Theaterkritikern und anderen Liebhabern."
Theater heute
"Eines der witzigsten und intelligentesten neuen deutschen Theaterstücke."
FAZ
- Sterben und sich selbst noch ähnlich sein, ist zuviel verlangt. -
nach oben^